Kleiner Chip mit großer Wirkung
Mit RFID können erhebliche Rationalisierungspotenziale genutzt werden. Vorreiter
ist die Automobilindustrie, der Handel kann durch weitere Prozessverbesserungen Kosten
nachhaltig senken.
Kaum ein anders Thema wird derzeit in Fachkreisen so kontrovers diskutiert, wie der
Einsatz der Radio Frequency Identification (RFID). RFID ist ein Identifizierungs-verfahren
mit dem Daten kontaktlos per Funk gelesen und gespeichert werden können. Das Speichermedium
ist ein aus digitalen und analogen Schaltkreisen bestehender RFID-Tag beziehungsweise
ein RFID-Etikett, dessen Daten über eine Antenne ein- oder ausgelesen werden. Richtig
eingesetzt, lassen sich mit RFID in nahezu allen Wirtschaftsbereichen erhebliche
Rationalisierungspotentiale realisieren.
Zu den Vorreitern des RFID-Einsatzes zählt die Automobilindustrie, die seit mehr
als zehn Jahren mit RFID-Systemen geschlossene Produktionsprozesse kontrolliert.
Im Handel und in der Konsumgüterindustrie kommen hingegen offene RFID-Systeme noch
nicht bei jedem Projekt auf eine positive Kosten-Nutzen-Rechnung. Denn die Investitionen
für Chips, die Infrastruktur der Lesegeräte sowie der Kosten für die Systemintegration
sind nach wie vor relativ hoch. Vorreiter bei der Umsetzung sind hier große Handelsunternehmen,
die in verschiedenen Segmenten Systeme testen beziehungsweise anwenden. Mittelständische
Unternehmen sind beim RFID-Einsatz eher zurückhaltend, weil sich die Technologie
noch nicht so durchgängig anwenden lässt.....
Den kompletten Artikel finden Sie in der Financial Times Deutschland-Sonderbeilage
Web-Business 03/2007, VISAVIS-Verlagsgesellschaft mbH, www.visavis.de.
Das größte Potenzial für RFID bieten logistische Prozesse, beispielsweise die Behälterver-folgung
und -bereitstellung oder die logistische Unterstützung des Handels bei der Rückverfolg-barkeit
von Teilen und Waren.